SICHERHEITSSCHALTANLAGE
Druckluft / Vakuum

  • Überwachung des Leitungsdruckes von medizinischen Gasen, Druckluft und Vakuum

  • digitale Druckanzeige

  • Absperrung einzelner Stationen oder Funktionsbereiche

  • Überwachung und Absperrung von 1 bis 5 Medien

  • optische und akustische Alarmierung bei Abweichung vom Solldruck

  • hochwertiges Stahlblechgehäuse

Schaltschrank  S2-3 mit DCM geschlossen
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Seit mehr als 25 Jahren fertigen wir bei der CMS Medizinisches Anlagen und Systeme GmbH Kompressor- und Vakuumsteuerungen für die medizinische Druckluft- und Vakuumerzeugung.

Wir haben in den vergangenen 25 Jahren kontinuierlich an der Sicherheit und Funktionalität dieser Anlagen gearbeitet bis zum Erreichen der derzeitigen, hohen Qualitäts- und Sicherheits-standards. 

Dabei haben wir die Ansteuerungen der Aggregate über mechanische Kontaktelemente durch nahezu verschleißfreie Trans-mitter in Verbindung mit einem Druckcontroler Monitorsystem ersetzt. 

Der Einbau des Druckcontroler Monitorsystems mit den zugehörigen Bauelementen ist in einem formschönen Stahl-blechgehäuse untergebracht, wobei die Bedienteile übersichtlich und leicht zugänglich angeordnet sind.

Vorteile des Systems:

  - leichte Montage

  - einfache Erstellung der Schaltdruckwerte am Druckcontroler

  - geringer Zeitaufwand durch Einregulierung 

  - Energieeinsparung duch festgelegte Laufzeiten

Mit dem eingebauten Druckcontroler Monitorsystem wird der Druck im Vorratsbehälter überwacht und der aktuelle Druckwert (in bar) auf dem Display angezeigt. Sinkt der Druckwert unter dem am Druckcontroler eingestellten Wert, so schaltet der Schaltschrank einen oder mehrere Kompressoren zu. Wird der am Druckcontroler eingestellte Druckwert erreicht, werden die Kompressoren abgeschaltet. In Verbindung mit Drucktransmittern ermöglicht der Druckcontroler eine exakte Einstellung des Abschaltpunktes. Dies bedeutet einen großen Vorteil gegenüber herkömmlichen, auf Druckschalter basierenden Steuerungen. Bei Druckschaltern können sich die eingestellten An- und Abschaltwerte im Laufe der Zeit verändern. Dies kann dazu führen, dass die Aggregate nicht mehr zu den vorgesehenen Schaltpunkten ein- bzw. ausschalten. Bei dem mit Drucktransmittern arbeitenden Druckcontroler-Monitorsystem bleiben die Ein- und Abschaltwerte immer gleich. Die gesamte Anlage arbeitet effizienter und spart wertvolle Energie. Die automatische Grundlast-Wechselschaltung ermöglicht eine gleichmäßige Nutzung der Aggregate. Die eingebaute Anlaufdrucküberwachung überwacht die Kompressorleistung. Eventuelle Störungen können so frühzeitig erkannt und behoben werden. Störungen der Kompressoren und Druckmangel werden optisch signalisiert und können an die Gebäudeleittechnik (ZLT/GLT) weitergemeldet werden. Um eine erhöhte Betriebssicherheit der Anlage zu erreichen, wurde die Druckaufnahme mit zwei Transmittern ausgerüstet, die unabhängig voneinander arbeiten. Bei Ausfall eines Transmitters (bedingt durch Kurzschluss, Leitungsunterbrechung oder Elektronikfehler) bleibt die Anlage über den zweiten Transmitter funktionssicher. Die Transmitter werden wechselseitig überwacht.

Druckluftzentrale

Aufbau in getrennten Räumen nach Absprache mit den Behörden oder Systemlieferanten möglich. Zur Aufstellung der Druckluft-zentrale in getrennten Räumen haben wir nachfolgende technische Lösungen realisiert.

Der Aufbau der Druckluftzentralen erfolgt nach den zurzeit geforderten Kriterien, wobei jede Zentrale Raum A und Raum B mit einem getrennten Netz 3 × 400/230V, 50Hz versorgt werden soll.

Ein von der CMS entwickeltes Schnittstellenn-Modul Typ cms.mod/2 übrtnimmt die Aufgabe beide Anlagen A und B zu koordinieren.

Beide Anlagen-Druckcontroler steuern unabhängig die zur Anlage gehörenden Aggregate. Beim Einsatz des cms.mod/2 Schnittstellenmoduls in Anlage A wird dieser Sicherheitsschaltschrank mit dem Druckcontroler zum Master.

Sofern beide Anlagen A und B mit der Modbus Schnittstelle verbunden sind, übernimmt der Master alle Funktionen und trägt periodisch die Daten ab (Druckzustand des Vorratsbehälters, Lauffreigabe der einzelnen Aggregate und Fehlermeldungen). Diese Daten können auf der zweiten Modbus Schnittstelle von einer Zentrale abgefragt werden. Ohne Verbindung zur Modbus Schnittstelle funktionieren die beiden Anlagen-Druckcontroler selbstständig, beide besitzen Druckschaltpunkte für bis zu 4 Aggregate.

Damit alle Aggregate in bestimmter Reihenfolge eingeschaltet werden können, wechselt der Master die Schaltfolge von Grundlast A1 zu A2; Spitzenlast B1 zu B2 und in der Folge umgekehrt.

Sofern der Master (A) einen Fehler meldet, wird die Schnittstelle die Anlage B als Master setzen und den Druckcontroler von A zum Slave.

Bei einem Druckcontroler-Fehler arbeitet jede Anlage eigenständig und sorgt so für eine sichere Druckluftversorgung